Die Bombay Katze
Die Bombay Katze und was sie von anderen Katzen unterscheidet.
Es ist eine Sache zu sagen, dass meine Katzen etwas Besonderes sind, aber das sagt sicherlich jeder Katzenhalter, darum möchte ich versuchen das Besondere zu erklären.
In meinem Leben hatte ich schon immer Katzen (meine erste bekam ich mit 3 Jahren). Jede einzelne war einzigartig, aber immer hat man sie als Katze sehen können. Eigenwillig, starrköpfig, verschmust, verspielt, usw..
Was soll nun an der Bombay so anders sein??? Ich muss ehrlich gestehen dass ich das nur schwer erklären kann, denn vieles ist aus dem Gefühl heraus das sie einem vermitteln. Sie ist immer da, sie zeigt einem dass man gebraucht wird (auf ihre ganz besondere Art, die ich nicht beschreiben kann), gibt einem Geborgenheit und das schönste ist, dass sie einem nichts übel nimmt (z.B. Tierarztbesuche, Verabreichen von Medikamenten, usw.). Ich hoffe Ihr wisst was ich meine?!
Für eine Bombay Katze ist es ganz normal, dass sie sich da wohl fühlt, wo ihr Mensch gerade ist. Das macht sich bei uns besonders bemerkbar, wenn wir sehen wie sie sich bei unseren kleinen Reisen verhalten. Zuerst vorsichtig, aber neugierig um dann zu schauen ob wir in der Nähe sind und ihnen das Gefühl vermitteln, dass alles in Ordnung ist. Haben sie gespürt das Mama und Papa alles für in Ordnung einstufen, kann ihnen nichts passieren und die Welt wird erobert. Da ist dann eben die Catbox ihr zweites Zuhause und spazieren gehen an der Leine ist ein Abenteuer, wenn……..ja genau, wenn Mama und Papa dabei sind.
Ich denke für eine Bombay Katze wäre es viel schlimmer zu Hause zu bleiben mit jemandem der sie versorgt, als mit dem Menschen den sie lieben zu verreisen. Das ist ein entscheidender Unterschied zu anderen Katzen, jedenfalls aus meiner bisherigen Erfahrung. Das sollte einem auch bei der Anschaffung von solch einem Minipanther immer bewusst sein.
Hinzu kommt noch das sie mehr als gelehrig sind. Hier mal ein bis zwei Beispiele: Bei uns ist es unerwünscht, dass gebettelt wird und es gibt auch kein Menschenfutter. So können sie genau unterscheiden, wann sie auf den Tisch dürfen und wann nicht. Nämlich dann nicht, wenn unser Essen auf dem Tisch steht. Das hat ganze zwei Tage gedauert und dann war die Sache erledigt. Eine andere Sache war, wie verhalte ich mich wenn es Leckerchen gibt. Zuerst war es wie bei allen anderen Katzen auch, nämlich ICH will zu erst. Das war mir aber schnell zu anstrengend, denn es sollte ja keine Katze denken sie wird bevorzugt. Also haben wir gelernt, dass man sich hinsetzen muss bevor es etwas gibt. Außerdem bleibt man geduldig sitzen und wartet, bis der eigene Name zu hören ist und dann erst bekommt man etwas. Bei unseren beiden Großen hat das Lernen nicht länger als 3 oder 4 Leckerligaben gedauert. Bei den Kleinen sind wir jetzt gerade beim üben und ich sehe, dass selbst der kleine Lou es schon fast begriffen hat.
Natürlich gehört da auch eine Menge konsequentes Handeln dazu. Ich gebe aber auch gerne zu, dass ich nicht in allen Dingen die Konsequenz an den Tag lege die sicher nötig wäre, was auch unsere Lieben schnell erkannt haben und es auch gnadenlos ausnutzen. Da ist dann der Unterschied zu anderen Katzen wieder verschwindend gering. Da mir aber bewusst ist, dass ich daran selbst die Schuld trage, kann ich damit gut leben. Es sind eben meine Lieblinge.










